Taubsein (Deafhood)

 

Paddy Ladd (2008) beschreibt Deafhood nicht als Endzustand, sondern einen Prozess, "(..) der es gehörlose Individuen ermöglicht, ihre gehörlose Identität zu verwirklichen."
 

Das Wort "Deafhood" beruht auf dem Leben und der Arbeit von Dorothy Miles. Es wurde von mir zum erstenmal erwähnt und entwickelte sich dann weiter durch meine PhD Forschung im Bereich Gehörlosenkultur. Deren Ergebnisse habe ich (anm. Paddy Ladd) dann 2003 detailiert veröffentlicht habe - "Auf der Suche nach Deafhood - Gehörlosenkultur verstehen." (übersetzt, aus dem Vortrag von Paddy Ladd - 2006) 

                                                                                                                                      

 

 

Deafhood ist Englisch.
 

"Der Begriff "Deafhood" wurde hauptsächlich für englischsprachige Länder entworfen. Es ist mir leider nicht möglich auszudrücken, was das in anderen Sprachen bedeutet - jeder soll selbst entscheiden." (übersetzt, aus dem Vortrag von Paddy Ladd - 2006)


 

Entstehung des deutschen Begriffes "Taubsein"
 

Taubsein ist aus dem englischen Begriff "Deafhood" hervorgegangen. Dadurch entstand in der Gehörlosengemeinschaft in Deutschland der Begriff "Taubsein".

                                                                                                                                      Nähere Informationen:      

                                                                                                                          Das Thema "Taubsein - Deafhood" ist sehr vielfältig und inhaltsreich. Es behandelt mehrere Schwerpunkte. Darüber können bei einer Veranstaltung näher erläutert werden.   



Vorhandene Artikel:

                                                                                                                                  

 

Artikel: "Taubsein - wie es früher war, wie es heute ist?" von K. Fischer im "Life in Sight" - Magazin  

                                                             Artikel "Vom Gehörlos zum Taubsein" von K. Fischer im "Das Zeichen"